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| Eva-Maria Servatius | Tierverhaltensberaterin | info@discoverdogs.de | |||||||||||||
| Hundesprache |
Die passive Unterwerfung ist eine
Reaktion des Hundes auf Disziplinierung oder Tadel. Sie soll die Integration
in die soziale Gruppe (das Rudel oder menschliche Gruppe) bewirken. Blickkontakt
wird vermieden, mitunter demonstrative Rückenlage, der Kopf wird
weggedreht und auf Körperkontakt verzichtet. |
Neben
diesen Signalen gibt es noch Szenarien, die jeder Hundehalter richtig
einschätzen können sollte. |
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Die Kommunikation der Hunde ... // Alles was sich bewegen lässt, wird von Hunden zur Kommunikation eingesetzt (Gestik, Mimik, Körper). Er teilt damit seine unmittelbaren Gefühle und sein aktuelles Befinden mit. Ein Hund kann nur mitteilen, wie er sich momentan fühlt. Die Signale der Hunde sind intensiv, kurz ,schnell und immer ehrlich. Hunde lügen nie! Kanäle der Kommunikation: // Blickverhalten \\ // Gesichtsausdruck (Mimik) \\ // Körperhaltung und Körperbewegung (Gestik) \\ // Berührung (Taktilität) \\ // räumliche Distanz (Individualraum) \\ // akustische Signale (Lautgebung) \\ // olfaktorische Kommunikation (Geruch) \\ Ohne Kommunikation kann die Gemeinschaft Mensch - Hund nicht funktionieren. Eine gute Beobachtungsgabe ist unerlässlich, um diese kurzen Signale zu erkennen und das Wissen über die Bedeutung dieser Signale notwendig, um sie richtig zu interpretieren. Hier nun einige interessante Begriffe in Kürze erläutert: Die olfaktorische Kommunikation: Die Verständigung über den Geruch ist im einzelnen noch kaum erforscht. Am Geruchsgesicht dem individuellen Geruch des Hundes, erkennen sich Rüde und Hündin. Das eigenen Territorium wird durch Geruchsmarken abgesteckt, das gemeinsame Markieren zeigt an, dass man zur gleichen Meute gehört. Das Urinieren von Rüden auf Artgenossen oder Menschen ist vermutlich eine symbolische Besitzergreifung. Das Wälzen zeigt dem Meutegenossen, dass an dieser Stelle Geruchsspuren von Beute oder Aas gefunden worden sind. Die taktile Kommunikation: Die Verständigung durch Berührung ist in der Fachliteratur nur bei Feddersen und Ziemen erwähnt, die dabei zwischen distanzvermindernde und distanzvergrößernde Kommunikation unterscheiden. Zur taktilen Verständigung gehören Hüftschwung, Rempeln, der Schnauzengriff und das Anstoßen, jeweils angedeutet, leicht oder kräftig, des weiteren Pflegeverhalten wie Lecken, Knabbern, Stubsen, Schnauzenkontakte sowie Werbe- und Paarungsverhalten. Die akustische Kommunikation: Sie umfasst nach Feddersen das Bellen (Spielen, Begrüßung, Kontaktaufnahme, Verteidigung, Drohlaut, Unbehagen), das Winseln (Laut des Unwohlseins, bei einem erwachsenen Hund auf Grund sozialer Isolation und psychischer Verstimmung), das Jaulen (in der Regel bei Verlassensein) das Schreien und Kreischen (ausgelöst durch Situationen, die an frühere Schmerzerfahrung erinnern), das ebenfalls stark situationsbezogene Wuffen und das Fiepen bei leichter Erregung, das Knurren bei Angriff oder Spiel und das Heulen, das Gemeinschaftsgefühl, aber auch das Gefühl des Verlassensseins ausdrückt und mit der Rangordnung innerhalb der Gruppe in Verbindung stehen kann.
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